Was ich in Rüsselsheim ankaufe
Designermöbel. Ein Sessel aus den sechziger Jahren, ein Esstisch mit Stahlgestell, ein Sideboard, das seit der ersten eigenen Wohnung mitgezogen ist: wie ich solche Möbel einordne, beschreibt die Seite zum Ankauf von Designermöbeln.
Designerlampen. Gelenkleuchten, Schreibtischlampen und Pendel mit durchdachter Mechanik sehe ich mir besonders gern an, denn Leuchten gehören zu meinen liebsten Bereichen; mehr dazu unter Designerlampen.
Moderne Kunst. Gemälde, Grafik und Editionen ab der Nachkriegszeit lese ich an Signatur, Technik und Erhaltung, der Weg dahin steht unter moderne Kunst verkaufen.
Designermode. Mäntel, Taschen und Tücher bekannter Häuser nehme ich, wenn Etikett und Zustand stimmen; worauf es ankommt, erklärt die Seite Designermode.
Modeschmuck. Signierte Broschen, Colliers und Ohrclips, am liebsten noch in der Schatulle von damals, bespreche ich ausführlich beim Modeschmuck.
Office Designermöbel. Wird ein Ingenieurbüro oder eine Kanzlei in Rüsselsheim kleiner, kaufe ich Stahlregale, Konferenztische und Bürostühle mit Entwurf, beschrieben unter Office Designermöbel.
Sammlungen und Bestände. Löst jemand eine ganze Wohnung oder einen Nachlass auf, sehe ich mir alles an einem Termin an; wie das abläuft, steht unter Sammlungen und Bestände.
Eine Stadt, die mit dem Werk wuchs
Rüsselsheim ist seit 1862 die Stadt von Opel. Adam Opel begann hier mit Nähmaschinen, später kamen Fahrräder und Automobile, und mit dem Werk wuchs nach dem Krieg die ganze Stadt. Viele Haushalte wurden in genau den Jahrzehnten eingerichtet, aus denen die heute gesuchten Möbel stammen.
Für Sie heißt das: Wer in Rüsselsheim die Wohnung der Eltern räumt, sollte vor dem Container einmal genau hinsehen. Ein Sessel mit Schalensitz, eine Stehleuchte mit drei Armen, ein Couchtisch mit gekachelter Platte oder ein Barschrank auf dünnen Beinen wirken nach fünfzig Jahren im Wohnzimmer unscheinbar. Genau solche Stücke lohnen eine Einordnung.
Typenschild, Prägung, Rechnung
Wer mit Technik arbeitet, weiß, wie viel ein Typenschild verrät. Bei Möbeln und Leuchten ist es kaum anders. Eine Prägung am Leuchtenfuß, ein Etikett unter der Sitzfläche, ein Stempel in der Schublade, die Rechnung aus dem Einrichtungshaus: jedes dieser Zeichen macht die Einordnung sicherer und oft auch den Betrag.
Suchen Sie deshalb, bevor Sie mir schreiben, nach solchen Spuren, und fotografieren Sie, was Sie finden. Fehlt alles, ist das kein Grund zur Sorge. Dann lese ich das Stück an Konstruktion, Material und Beschlägen, und das gelingt bei gutem Design erstaunlich oft.
Original oder Nachbau
Zu vielen bekannten Entwürfen gibt es Kopien, manche gut gemacht, manche nur ähnlich. Nachbauten und Kopien ohne Lizenz kaufe ich nicht an, und das sage ich Ihnen gleich beim ersten Blick auf die Fotos. Woran ich den Unterschied sehe, erkläre ich Ihnen gern: an der Stärke eines Rohrs, an der Art einer Schweißnaht, am Gewicht eines Leuchtenfußes. Eine lizenzierte Neuauflage aus späteren Jahren ist dagegen kein Nachbau, sie hat ihren eigenen Markt.
Bitte vorher nichts richten
Der häufigste Fehler vor einem Verkauf ist gut gemeint. Ein Stuhl wird neu lackiert, ein Sessel neu bezogen, eine Leuchte bekommt ein modernes Kabel mit Schalter aus dem Baumarkt. Jede dieser Arbeiten kann einen Teil dessen kosten, was das Stück ausmacht. Lassen Sie alles, wie es ist, auch wenn Kratzer und verblasster Stoff Sie stören, und zerlegen Sie Regale und Systemmöbel nicht selbst: den Abbau übernehme ich nach Absprache.
Kunst neben den Möbeln
Mit den Opelvillen am Mainufer hat Rüsselsheim ein eigenes Haus für Kunst und Kultur. In privaten Wohnungen hängt Kunst dagegen oft unbeachtet: eine signierte Radierung im Flur, ein abstraktes Ölbild über dem Sofa, eine Keramik auf der Fensterbank. Zeigen Sie mir solche Arbeiten ruhig zusammen mit den Möbeln, denn ich kaufe beides und bewerte beides mit derselben Sorgfalt.