Moderne Kunst · Wiesbaden

Moderne Kunst verkaufen
Werke ab der Nachkriegszeit, eingeordnet statt taxiert

Kunst hängt bei mir zwischen den Möbeln, nicht im Depot. Ich kaufe moderne Kunst in Wiesbaden und im Rhein Main Gebiet an: Gemälde, Grafik, Multiples und Skulptur ab der Nachkriegszeit.

Großformatiges abstraktes Gemälde in Schwarz, Grau und Rostbraun mit schwarzem Rahmen an einer weißen Wand, davor ein schwarzer Ledersessel und ein runder Steintisch
Kurz gesagt

Moderne Kunst verkaufen Sie in Wiesbaden an mich, Dirk Diefenbach, bei Design Diefenbach in der Nerostraße 10: Werke ab 1945 bis heute, vom Gemälde über Druckgrafik und Multiples bis zur Skulptur. Ich ordne das Werk nach Künstler, Technik, Auflage, Zustand und Herkunft ein, bevor eine Zahl fällt. Die Einordnung nach Fotos kostet nichts, im Rhein Main Gebiet hole ich das Werk ab.

Was ich unter moderner Kunst verstehe

Die Kunst der Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart: die abstrakte Malerei der fünfziger Jahre, die Bewegungen um Zero und die konkrete Kunst, Pop Art und Op Art, die neue Figuration der Siebziger, dazu alles, was seither in Galerien gezeigt wurde. In der Technik heißt das Öl und Acryl auf Leinwand, Collage und Materialbild, Siebdruck, Lithografie und Radierung, Multiples und Editionen, Plastik aus Bronze und Stahl, Wandreliefs aus Metall, Kunst aus Glas und Porzellan.

Zwei Wege führen von hier weiter. Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus früheren Zeiten, vom neunzehnten Jahrhundert bis zur klassischen Moderne, gehören auf die Seite Kunst Ankauf. Und Glasarbeiten aus Murano sowie die Künstlereditionen der Rosenthal Studio Linie sind bei mir ein eigenes Fach mit eigenen Seiten.

Welche moderne Kunst ich ankaufe

  • Gemälde
  • Zeichnungen und Grafiken
  • Druckgrafik und Editionen
  • Skulpturen und Objekte
  • Fotografie
  • Glaskunst und Keramik
  • Kunst mit Designbezug
  • Sammlungen und Nachlässe

Worauf ich bei der Einschätzung achte

  • Künstler und Signatur
  • Technik und Ausführung
  • Motiv und Format
  • Zustand und Erhaltung
  • Herkunft und Provenienz
  • Rahmung
  • Editionsgröße bei Grafiken
  • aktuelle Nachfrage

Unikat, Originalgrafik, Reproduktion: der Unterschied, an dem alles hängt

Ein Unikat ist ein Werk, das es einmal gibt: das Gemälde, die Zeichnung, die Collage, die Plastik aus der Hand des Künstlers. Eine Originalgrafik ist ein Blatt aus einer Auflage, die der Künstler selbst angelegt, freigegeben und signiert hat: Siebdruck, Lithografie, Radierung, Holzschnitt. Sie ist ein Original, obwohl es davon fünfzig oder zweihundert gibt.

Eine Reproduktion ist der Druck eines vorhandenen Werks, im Offset oder digital, als Kunstdruck, Poster oder Ausstellungsplakat. Sie hat keinen Markt als Kunst, auch nicht mit Signatur. Der Unterschied ist mit der Lupe zu sehen: eine Reproduktion zeigt ein gleichmäßiges Raster aus Punkten, eine Originalgrafik zeigt Farbschichten, den Plattenrand einer Radierung oder das Korn des Lithosteins. Wenn Sie unsicher sind, fotografieren Sie eine Ecke des Blatts aus nächster Nähe, daran sehe ich es.

Auflage, Nummer und Signatur

Bei einer Originalgrafik steht am unteren Rand meist die Nummer als Bruch aus Blattnummer und Auflagenhöhe, dazu Titel und Signatur in Bleistift. Buchstaben statt Zahlen bedeuten Sonderexemplare außerhalb der Zählung, etwa Abzüge für den Künstler oder den Drucker. Eine kleine Auflage ist nicht automatisch mehr wert als eine große, entscheidend ist, wer das Blatt gemacht hat und wie gefragt genau diese Arbeit ist.

Auf der Rückseite von Editionen und Multiples sitzt oft ein Aufkleber des Verlags oder der Galerie mit Nummer und Jahr. Er belegt, dass das Werk zu einer bestimmten Ausgabe gehört, und gehört deshalb mit aufs Foto.

Zustand bei Papier, Acryl und Plastik

Papier leidet an Licht und Feuchtigkeit: es vergilbt, bekommt braune Punkte, wellt sich, und ein Passepartout aus säurehaltigem Karton hinterlässt nach Jahrzehnten einen dunklen Rand. Klebeband auf der Rückseite zieht Flecken in das Blatt. Vieles davon lässt sich restaurieren, es gehört aber in meine Einschätzung.

Acrylbilder nehmen Staub anders auf als Ölbilder, weil die Oberfläche weich bleibt: ein Acrylbild, das dreißig Jahre über einem Heizkörper hing, trägt eine graue Schicht, die nicht mehr Farbe ist. Bei Plastiken und Multiples zählt, ob alle Teile da sind, ob ein Gussteil verbogen ist und ob die Oberfläche noch die vom Künstler gewählte ist oder jemand sie nachgestrichen hat.

Zwei Dinge bitte lassen: das Blatt nicht glätten, bügeln oder aus dem Passepartout lösen, und das Bild nicht neu rahmen. Ein Rahmen aus der Zeit des Werks, vom Künstler oder der Galerie gewählt, gehört dazu, und ein neuer Rahmen aus dem Bilderladen macht daraus ein Bild ohne Geschichte.

Zeitgenössische Kunst: wenn das Werk noch jung ist

Kunst, die vor wenigen Jahren in einer Galerie gekauft wurde, hat nicht immer einen zweiten Markt. Der erste Preis war der Galeriepreis, und ob es einen Wiederverkaufsmarkt gibt, hängt daran, ob der Künstler seither ausgestellt, gesammelt und gehandelt wurde. Ist ein Werk zu jung, um es einzuordnen, sage ich das offen. Was in jedem Fall hilft: die Rechnung der Galerie, ein Katalog, in dem das Werk abgebildet ist, und die Korrespondenz mit dem Künstler, falls es sie gibt.

Kunst aus Büro und Firmensammlung

In Kanzleien, Praxen und Firmenzentralen hängt oft Kunst, die in den Achtzigern und Neunzigern für die Räume gekauft wurde: großformatige Grafik, Farbfeldmalerei, Reliefs aus Metall im Empfang. Wird das Büro aufgelöst, ist sie das Letzte, an das jemand denkt, und geht mit den Aktenschränken. Schicken Sie mir ein Übersichtsbild je Raum, ich sehe mir die Kunst mit den Möbeln zusammen an und sage, was davon einen Markt hat.

Ein Sammlernachlass hat einen Zusammenhang

Wer über Jahrzehnte gesammelt hat, hat nicht nur Bilder hinterlassen, sondern eine Ordnung: eine Mappe mit den Rechnungen, Kataloge mit angestrichenen Seiten, Briefe von Galerien, oft einen Schwerpunkt auf einer Gruppe oder einer Region. Dieser Zusammenhang ist Teil des Werts, und er geht verloren, wenn die Bilder einzeln verkauft werden und die Mappe in den Papiermüll wandert. Bringen Sie deshalb beides zusammen, und lesen Sie vorher, wie ich mit Sammlungen und Beständen umgehe.

Was der Ankauf kostet

Die Einordnung nach Fotos und der Termin bei Ihnen kosten nichts. Was ich für ein Werk moderner Kunst zahle, hängt am Künstler, an der Technik, an der Auflage, am Zustand, an der Herkunft und daran, ob es für diese Arbeit gerade Nachfrage gibt. Eine Zahl, die vor dem Hinsehen fällt, ist geraten, und deshalb fällt sie bei mir nicht.

Wo ich ankaufe

Ein einzelnes Blatt bringen Sie gern selbst in mein Ladenlokal, Nerostraße 10 in Wiesbaden. Für Bilder und Plastiken, die nicht unter den Arm passen, fahre ich mit dem eigenen Fahrzeug zu Ihnen, im ganzen Rhein Main Gebiet rund 120 Kilometer weit: nach Frankfurt, Offenbach und Hanau, nach Darmstadt und Mainz, südlich bis Mannheim und Heidelberg.

Wo die Kunst danach hängt

In der Nerostraße, an den Wänden zwischen Leuchten und Sitzmöbeln, so wie sie in einer Wohnung hängen würde. Die Galerie zeigt, in welcher Nachbarschaft ein Bild landet, das bei einem kuratierten Designhandel ankommt.

So läuft der Ankauf ab

  1. Drei Fotos. Das Werk von vorn ohne Blitz, Nummer und Signatur nah, die Rückseite mit allen Aufklebern, bei Grafik zusätzlich eine Ecke des Blatts.
  2. Ich sehe es mir an. Unikat oder Auflage, welcher Künstler, welche Technik, welcher Zustand, welche Herkunft. Eine Sammlung sehe ich mir vor Ort an.
  3. Die Einordnung, dann die Zahl. Sie erfahren zuerst, was das Werk ist, und danach den Betrag mit Begründung.
  4. Abholung. Im Rhein Main Gebiet mit eigenem Fahrzeug, Bilder in Decken, Plastiken in Kisten.
Aus der Ausstellung

Wo die Kunst danach hängt

In der Nerostraße, an den Wänden zwischen Leuchten und Sitzmöbeln, so wie sie in einer Wohnung hängen würde. Die Galerie zeigt, in welcher Nachbarschaft ein Bild landet, das bei einem kuratierten Designhandel ankommt.

Designstudio in der Verkaufsfläche
Leuchtengalerie mit Kronleuchter und Spaghettileuchte
Sammlersalon mit Rhinozerosleuchte und Barschrank
Schaufenster mit skulpturalen Leuchten
Schaufenster Designbüro mit Sekretär und Barcelona Sessel
Häufige Fragen

Häufige Fragen

Zählt eine nummerierte Grafik als Original?

Ja, wenn der Künstler die Auflage selbst angelegt und signiert hat. Ein Siebdruck oder eine Lithografie aus einer solchen Auflage ist eine Originalgrafik mit eigenem Markt. Ein Kunstdruck oder ein Plakat mit Signatur ist es nicht, auch wenn eine Nummer darauf steht.

Das Bild ist nicht signiert, kaufen Sie es trotzdem?

Ja, wenn sich der Künstler anders belegen lässt: über die Rückseite, einen Galerieaufkleber, eine Rechnung, einen Katalog oder den Stil, der bei manchen Künstlern unverkennbar ist. Ohne jeden Beleg wird es schwieriger, aber nicht unmöglich. Schicken Sie Vorder- und Rückseite, dann sehe ich weiter.

Soll ich das Bild vor dem Verkauf neu rahmen lassen?

Bitte nicht. Der Rahmen aus der Zeit des Werks gehört zum Werk, auch wenn er abgestoßen ist. Ein neuer Rahmen kostet Sie Geld und dem Bild seine Geschichte. Wenn ein Rahmen wirklich nicht mehr taugt, sehe ich das und sage es Ihnen.

Kaufen Sie Kunst, die erst vor wenigen Jahren entstanden ist?

Ja, wenn der Künstler einen Markt hat, der über die erste Galerie hinausreicht. Das lässt sich prüfen, und ich sage Ihnen ehrlich, wenn ein Werk dafür noch zu jung ist. Die Rechnung und ein Katalog mit dem Werk helfen dabei am meisten.

Der erste Schritt

Ankauf, auch von Sammlungen

Schicken Sie ein Foto des Werks bei Tageslicht, eines von der Signatur oder Nummer und eines von der Rückseite, dazu ein paar Zeilen, woher es stammt. Ich ordne es ein und melde mich. Mein Telefon und WhatsApp laufen über +49 176 227 902 14, und das Formular liegt auf der Kontaktseite.

Stück anbieten Anrufen: +49 176 227 902 14 Telefonisch täglich 8 bis 21 Uhr
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