Designermöbel · Wiesbaden

Teakmöbel verkaufen
dänisch, deutsch, aus den fünfziger bis siebziger Jahren

Teak altert gut, wenn man es lässt. Ich kaufe dänische und deutsche Teakmöbel der fünfziger bis siebziger Jahre an, ein Sideboard oder ein ganzes Wohnzimmer.

Sideboard, Sessel und ovaler Couchtisch aus Teak
Kurz gesagt

Teakmöbel verkaufen Sie in Wiesbaden bei Design Diefenbach, Nerostraße 10, und im Rhein Main Gebiet hole ich sie bei Ihnen zu Hause ab. Ich, Dirk Diefenbach, suche Sideboards, Esstische, Stühle, Schreibtische und Regale aus dänischen und deutschen Werkstätten der fünfziger bis siebziger Jahre. Werkstatt, Bauweise und Zustand ordne ich nach Fotos ein und nenne danach eine begründete Zahl.

Warum Teak: das Holz und seine Zeit

Teak ist ölhaltig, dicht und arbeitet wenig, deshalb wurde es im Schiffbau lange vor dem Möbelbau verwendet. Als in den fünfziger Jahren dänische Werkstätten anfingen, daraus Sideboards und Stühle zu bauen, war das Holz neu im Wohnzimmer: warm in der Farbe, schlicht in der Form, ohne Schnitzerei. In Deutschland kam die Welle in den Sechzigern an, mit eigenen Fabriken und eigenen Entwürfen. Ende der Siebziger war es vorbei, das Holz wurde teuer und der Geschmack drehte sich.

Was ein Teakmöbel wert macht, erklärt der Glossareintrag Teakholz Möbel. Hier beschreibe ich den Verkauf an meinen kuratierten Designhandel: welche Möbel ich suche, woran Sie sie erkennen und wie das Möbel aus Ihrem Wohnzimmer in meinen Laden kommt.

Welche Teakmöbel ich ankaufe

  • Sideboards und Kommoden
  • Tische und Couchtische
  • Stühle und Sitzgruppen
  • Sessel und Lounge Chairs
  • Regale und Aufbewahrungssysteme
  • Möbelgruppen und Sammlungen

Hersteller und Gestalter, die mich interessieren

Die meisten Teakmöbel tragen keinen dieser Namen, und das schließt sie nicht aus. Steht aber einer auf dem Etikett, ändert das die Einordnung deutlich.

  • Hans J. Wegner
  • Finn Juhl
  • Børge Mogensen
  • Arne Jacobsen
  • Fritz Hansen

Vom Sideboard bis zum Servierwagen

Sideboards und Kommoden. Das dänische Sideboard mit Schiebetüren und Schubladen auf schrägen Beinen ist das Möbel, nach dem am meisten gefragt wird. Gesucht sind Stücke mit Massivholzkanten, sauber gefügten Schubladen und einer Rückwand, die zum Möbel gehört.

Esstische und Stühle. Ausziehtische mit eingelegten Platten, runde Tische mit Zargenauszug, Stühle in Sätzen von vier oder sechs, mit Geflecht, Leder oder Wollstoff. Ein Satz ist mehr wert als dieselben Stühle einzeln.

Schreibtische und Sekretäre. Mit gestalteter Rückseite, damit sie frei im Raum stehen können, mit Schubladen auf beiden Seiten oder einer Klappe. Aus Arbeitszimmern, die seit den Sechzigern nicht verändert wurden.

Regalsysteme und Wandmöbel. Leitersysteme mit Böden und Schränken zum Einhängen, Wandsekretäre, dazu Kleinmöbel wie Nachttische, Servierwagen und Beistelltische.

Sessel und Sofas mit Teakgestell. Sichtbares Holzgestell, lose Kissen, Wollstoff oder Leder. Oft neben einem Sessel von Knoll oder einem Sofa von Cassina, denn wer damals dänisch kaufte, kaufte auch italienisch und amerikanisch. Ich sehe mir das ganze Zimmer an.

Nicht mein Geschäft: Gartenmöbel aus Plantagenteak, Schrankwände mit Teakfolie auf Spanplatte und Möbel, die im dänischen Stil gebaut wurden, ohne dass eine Werkstatt dahintersteht.

Massiv, furniert oder nur Teakoptik

Ein gutes Teakmöbel ist selten durchgehend massiv, und das ist kein Mangel. Platten und Fronten sind meist Teakfurnier auf Tischlerplatte, die Kanten, Beine, Griffe und Rahmen aus Massivholz. Sehen Sie sich eine Kante an: Massivholz zeigt die Maserung um die Ecke herum, Furnier endet dort mit einer feinen Linie. Beides ist in Ordnung. Nicht in Ordnung ist Furnier auf Spanplatte, das an abgestoßenen Stellen körnig und hell aussieht, oder eine Kunststofffolie, die sich an der Kante ablöst. Das ist Teakoptik und hat keinen Markt.

Ein zweiter Blick lohnt beim Holz selbst. Afrormosia, ein afrikanisches Holz, wurde in den Sechzigern oft als Teak verkauft und sieht ihm ähnlich, ist aber gleichmäßiger und weniger ölig. Palisander ist dunkler und stärker gezeichnet. Beides hat seinen eigenen Markt, und ich sage Ihnen, welches Holz Sie haben.

Dänisch oder deutsch: woran Sie es sehen

Dänische Möbel tragen oft einen Stempel oder ein Papieretikett auf der Rückwand oder im Schubladenboden: der Name der Möbelfabrik, manchmal des Gestalters, dazu ein Kontrollzeichen des dänischen Möbelverbands. Die Schubladen sind mit Fingerzinken gefügt, die Griffe aus dem Holz geschnitten statt angeschraubt, die Beine verjüngen sich nach unten und sind oft in das Möbel gesteckt, nicht verschraubt. Deutsche Werkstätten haben ähnlich gebaut, mit eigenen Stempeln, oft schwereren Proportionen und Griffen aus Metall oder Kunststoff. Beides ist gesucht. Ein fehlender Stempel schließt nichts aus, weil viele Etiketten längst abgefallen sind.

Patina, Wasserringe, Sonne: was der Zustand bedeutet

Teak dunkelt mit den Jahren nach und bekommt eine Oberfläche, die man nicht neu herstellen kann. Genau die ist gesucht. Wasserringe von Blumentöpfen, helle Stellen von der Sonne, kleine Kratzer sind normal und lassen sich meist so behandeln, dass sie zurücktreten, ohne die Patina zu nehmen.

Was Wert kostet, ist der Versuch, das Möbel vor dem Verkauf schön zu machen: abschleifen, mit Lack versiegeln, mit silikonhaltiger Möbelpolitur einlassen. Ein geschliffenes Sideboard sieht neu aus und ist deshalb weniger wert als ein gedunkeltes mit Ringen. Lassen Sie das Holz, wie es ist.

Teak, Mid Century, Vintage: drei Wörter, ein Wohnzimmer

Teak ist das Holz. Mid Century ist die Zeit, in der es verbaut wurde, und dazu gehören auch Stahl, Fiberglas und Palisander, beschrieben unter Mid Century Möbel verkaufen. Vintage ist das weitere Wort für alles aus den fünfziger bis achtziger Jahren mit erkennbarem Entwurf, mit dem Weg unter Vintage Möbel verkaufen. Wer ein Teakmöbel hat, ist hier richtig. Wer nicht sicher ist, welches Holz es ist, ebenfalls: die Antwort ist meine Arbeit.

Was der Ankauf kostet

Sichtung und Einordnung kosten nichts. Was ich für ein Teakmöbel zahle, hängt an Werkstatt und Gestalter, an Bauweise und Holz, am Zustand der Oberfläche und daran, wie gefragt genau dieses Modell ist. Einen Betrag nenne ich nach dem Hinsehen und mit Begründung, keine Spanne vorher.

Wo ich ankaufe

Ein Sideboard fährt nicht im Kombi, deshalb komme ich mit dem eigenen Fahrzeug, von Wiesbaden aus ins Rhein Main Gebiet bis rund 120 Kilometer: nach Hofheim und Rüsselsheim, nach Darmstadt und Worms, in die Wetterau bis Bad Nauheim und weiter nach Gießen, auch für eine ganze Einrichtung. Einen Beistelltisch oder einen einzelnen Stuhl bringen Sie gern in mein Ladenlokal in der Nerostraße.

Wo das Sideboard danach steht

In meinem Laden in der Nerostraße, neben Leuchten und Kunst derselben Jahre, mit Tageslicht statt Hallenlicht. Die Galerie zeigt den Raum, in dem ein Teakmöbel wieder als das gesehen wird, was es ist.

So läuft der Ankauf ab

  1. Fotos bei Tageslicht. Das Möbel von vorn, eine Kante aus der Nähe, die Rückwand oder Unterseite und die Stellen, an denen ein Etikett sitzen kann. Ringe und Kratzer bitte mitfotografieren.
  2. Ich ordne ein. Werkstatt oder Land, Holz, Bauweise, Zeit und Zustand, nach Fotos oder bei einer Einrichtung vor Ort.
  3. Die Zahl nach der Einordnung. Erst erfahren Sie, was das Möbel ist, dann den Betrag und wie er zustande kommt.
  4. Abholung im Rhein Main Gebiet. Mit dem eigenen Fahrzeug und Decken für das Holz, zum vereinbarten Termin. Sie tragen nichts.
Aus der Ausstellung

Wo das Sideboard danach steht

In meinem Laden in der Nerostraße, neben Leuchten und Kunst derselben Jahre, mit Tageslicht statt Hallenlicht. Die Galerie zeigt den Raum, in dem ein Teakmöbel wieder als das gesehen wird, was es ist.

Designstudio in der Verkaufsfläche
Leuchtengalerie mit Kronleuchter und Spaghettileuchte
Sammlersalon mit Rhinozerosleuchte und Barschrank
Schaufenster mit skulpturalen Leuchten
Schaufenster Designbüro mit Sekretär und Barcelona Sessel
Häufige Fragen

Häufige Fragen

Ist mein Möbel wirklich aus Teak?

Das lässt sich auf einem guten Foto meist sagen. Teak hat eine warme, goldbraune bis dunkelbraune Farbe mit gerader Maserung und fühlt sich leicht fettig an. Afrormosia und Palisander sehen ähnlich aus und haben eigene Märkte. Schicken Sie mir ein Bild von einer Kante, und Sie wissen es.

Lohnt sich das bei einem Möbel mit Wasserflecken?

Ja. Wasserringe, helle Stellen und Kratzer gehören zu einem sechzig Jahre alten Möbel und lassen sich behandeln, ohne die Patina zu nehmen. Sie fließen in meine Einschätzung ein, schließen aber nichts aus. Nur bitte nicht vorher selbst schleifen oder lackieren, das kostet mehr Wert als die Flecken.

Kaufen Sie einzelne Stühle oder nur ganze Sätze?

Beides. Ein Satz von vier oder sechs ist gesuchter, weil er an einem Tisch steht, ein einzelner Stuhl mit gutem Entwurf hat aber ebenfalls Käufer. Schicken Sie Fotos von allen Stühlen, auch wenn einer wackelt: ein Satz mit einem Reparaturfall ist besser als fünf Stühle ohne den sechsten.

Was ist mit Teak Gartenmöbeln?

Sie sind ein anderer Markt. Gartenmöbel aus Plantagenteak wurden ab den Neunzigern in großer Zahl gebaut und haben keinen Entwurf, den jemand sucht. Ich kaufe sie nicht an. Ausnahme sind seltene Außenmöbel eines Gestalters aus den Fünfzigern oder Sechzigern, und die sehe ich mir gern an.

Der erste Schritt

Ankauf, auch von Sammlungen

Fotografieren Sie das Möbel bei Tageslicht, dazu eine Kante und die Rückwand, und schreiben Sie, woher es stammt, soweit Sie es wissen. Ich sehe mir die Bilder an und antworte. Die Fotos schicken Sie am einfachsten per WhatsApp an +49 176 227 902 14, Formular und Adresse stehen auf der Kontaktseite.

Stück anbieten Anrufen: +49 176 227 902 14 Telefonisch täglich 8 bis 21 Uhr
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