Designermode · Wiesbaden

Designermode verkaufen
an jemanden, der das Etikett liest

Designermode ist Entwurf, nicht Kleidung von gestern. Ich kaufe Stücke von Modehäusern an, ein einzelnes Kleid oder eine ganze Garderobe.

Drei Handtaschen auf Steinsockeln, dahinter Mäntel an der Stange
Kurz gesagt

Designermode verkaufen Sie in Wiesbaden bei Design Diefenbach in der Nerostraße 10. Dort kaufe ich, Dirk Diefenbach, Kleidung, Taschen, Schuhe und Accessoires von Modehäusern und Gestaltern an, ein Teil oder einen ganzen Bestand. Sie schicken mir Fotos vom Stück und vom Etikett, ich ordne Haus, Zeit und Zustand ein und nenne danach eine begründete Zahl, ohne dass Sie das etwas kostet oder zu etwas verpflichtet.

Was ich unter Designermode verstehe

Kleidung, Taschen, Schuhe und Accessoires, hinter denen ein Modehaus oder ein Gestalter mit eigenem Namen steht, und denen man das ansieht. Der Mantel aus einer Pariser Kollektion der siebziger Jahre, die Handtasche mit der Nummer im Futter, das Seidentuch mit handgerollter Kante, der Anzug vom Mailänder Haus, die Lederjacke eines japanischen Gestalters aus den Achtzigern. Gemeinsam ist ihnen nicht der Preis von damals, sondern dass jemand sie entworfen hat und dass es heute Menschen gibt, die genau danach suchen.

Was nicht dazugehört: Markenware aus dem Outlet, Kleidung, die einen Namen nur auf dem Aufnäher trägt, und alles, was in großer Stückzahl für eine Saison gemacht wurde. Das ist keine Wertung, nur ein anderer Markt mit anderen Wegen.

Welche Designermode ich ankaufe

  • Kleider und Abendmode
  • Mäntel und Jacken
  • Taschen und Lederwaren
  • Tücher und Accessoires
  • Vintage Mode mit Designbezug
  • Einzelstücke und Sonderanfertigungen
  • Garderoben und Bestände

Worauf ich bei der Einschätzung achte

  • Designer und Marke
  • Etiketten und Kennzeichnung
  • Material und Verarbeitung
  • Zustand und Tragespuren
  • Herkunft
  • Zeit und Kollektion
  • Zubehör wie Box oder Staubbeutel
  • aktuelle Nachfrage

Taschen, Mäntel, Kleider: was ich im Einzelnen ansehe

Taschen. Sie werden mir am häufigsten angeboten, und ich prüfe sie am genauesten. Leder, Nähte, Beschläge, Reißverschluss, die Prägung innen, bei vielen Häusern ein Datums- oder Seriencode im Futter. Staubbeutel, Schachtel und Rechnung helfen, fehlen aber oft, und das ist kein Ausschluss.

Mäntel, Jacken, Kostüme. Schnitt und Verarbeitung tragen den Wert: Futter, Knöpfe, handgesetzte Nähte, das Etikett mit Haus, Größe und Zusammensetzung. Ein Mantel, der geändert wurde, ist nicht verloren, die Änderung gehört aber in meine Einschätzung.

Kleider aus Couture und Prêt-à-porter. Abend- und Tageskleider aus den fünfziger bis neunziger Jahren, besonders aus Kollektionen, an die sich der Markt erinnert. Ein Stück aus dem Atelier erkenne ich an der Handarbeit innen.

Tücher, Gürtel, Schuhe. Seidentücher mit gedruckter Signatur, Gürtel mit graviertem Schloss, Schuhe, die kaum getragen wurden. Kleine Stücke, die in einer Garderobe leicht übersehen werden.

Herrenmode. Anzüge, Mäntel und Lederjacken mit Namen im Etikett. Herrenmode wird mir seltener angeboten und ist gerade deshalb gesucht.

Was den Wert eines Stücks trägt

Das Haus. Ein Modehaus oder ein Gestalter mit eigenem Sammlermarkt ist der stärkste Hebel, und der Markt ist eng: eine Handvoll Häuser trägt den größten Teil der Nachfrage.

Die Zeit. Ein Stück aus einer Kollektion, die etwas verändert hat, zählt mehr als eines aus einer Saison, die niemand vermisst. Deshalb hilft mir jede Angabe dazu, wann und wo es gekauft wurde.

Der Zustand. Bei Leder Kanten und Ecken, bei Stoff Achseln, Säume und Knopflöcher, bei Reißverschlüssen die Zähne. Getragen ist normal. Motten, Schweißränder und Stockflecken sind es nicht, und ich sage Ihnen offen, wenn es zu viele sind.

Die Größe. Sie zählt weniger als beim Neukauf, weil jemand, der ein bestimmtes Kleid sucht, ändern lässt. Bei Schuhen zählt sie mehr.

Original oder Kopie

Kopien kaufe ich nicht, und ich erkenne sie meist schon auf den Fotos. Worauf ich sehe: das Etikett mit Haus, Größe und Material, bei alten Stücken oft nur eingewebt; die Nähte, die bei einem Haus gleichmäßig und dicht sind; Beschläge aus Metall mit sauberer Gravur statt aus beschichtetem Kunststoff; Muster, die an Nähten und Taschen weiterlaufen, statt dort abzubrechen; ein Futter, das zum Haus passt. Wenn Sie unsicher sind, schicken Sie mir das Stück trotzdem. Die Antwort kostet Sie nichts, und Unsicherheit ist der Normalfall.

Nicht ändern, nicht selbst auffrischen

Der häufigste Fehler vor dem Verkauf ist gut gemeint. Leder wird mit Hausmitteln eingefettet und wird fleckig, Seide wird gewaschen und verliert den Griff, ein Saum wird gekürzt, ein fehlender Knopf durch einen fremden ersetzt. Lassen Sie das Stück, wie es ist, auch wenn es müde aussieht. Was gereinigt oder ausgebessert werden muss, bespreche ich mit Ihnen, wenn ich es gesehen habe, und dann mit jemandem, der das Material kennt.

Die Garderobe aus dem Nachlass

Wer über Jahrzehnte gut gekleidet war, hinterlässt selten ein einzelnes Stück, sondern einen Schrank. Ich sehe mir die ganze Garderobe an, im Rhein Main Gebiet bei Ihnen, und sage, was darin zählt. Sortieren Sie vorher nichts aus: das unscheinbare Kleid von 1968 ist oft das gesuchte.

Zur Garderobe gehört meist der Schmuck aus derselben Zeit, für den es den Modeschmuck Ankauf gibt, und zu einem Nachlass der übrige Haushalt, den ich als Ganzes ansehe, wie es unter Sammlungen und Bestände beschrieben ist. Wer sich in den Siebzigern so gekleidet hat, hat oft auch so gewohnt: mit Stühlen von Verner Panton am Esstisch oder einem Sofa von Cassina im Wohnzimmer. Das nehme ich im selben Termin auf: als kuratierter Designhandel sehe ich Mode, Möbel und Leuchten aus einem Haushalt zusammen.

Was der Ankauf kostet

Nichts, bis Sie verkaufen. Sichtung und Einordnung sind mein Teil der Arbeit, nicht Ihre Ausgabe. Was ich für ein Stück zahle, hängt am Haus, an der Zeit, am Zustand und daran, ob es dafür gerade Sammler und Käufer gibt. Eine Zahl vor dem Hinsehen nenne ich nicht, und eine Spanne, die nur beruhigen soll, auch nicht.

Wo ich ankaufe

Kleidung, Taschen und Tücher bringen Sie am einfachsten selbst in mein Ladenlokal in der Nerostraße 10 in Wiesbaden. Gehört die Garderobe zu einem Haushalt, den ich ohnehin ansehe, fahre ich hin, bis etwa 120 Kilometer durchs Rhein Main Gebiet: nach Mainz und Frankfurt, nach Bad Homburg und Bad Nauheim, nach Darmstadt und bis hinunter nach Heidelberg. Möbel und Leuchten aus derselben Wohnung nehme ich dann im eigenen Fahrzeug mit.

Wo die Stücke danach hängen

In meinem Laden in der Nerostraße, zwischen Leuchten, Möbeln und Kunst aus derselben Zeit, nicht in einem Lager mit Kleiderstangen. Die Galerie zeigt den Raum, und damit, was aus einem Mantel wird, der hier ankommt.

So läuft der Ankauf ab

  1. Fotos vom Stück und vom Etikett. Das Stück auf einem Bügel oder flach auf hellem Grund, dazu Etikett, Verschluss und jede Stelle mit Gebrauchsspuren. Bei einer Garderobe zunächst ein Bild vom offenen Schrank.
  2. Ich sehe hin. Ich ordne Haus, Zeit, Machart und Zustand ein und sage Ihnen, welche Stücke für mich infrage kommen.
  3. Die Zahl kommt nach der Einordnung. Zuerst hören Sie, was das Stück ist, danach, was ich dafür zahle und warum, für ein Kleid wie für den ganzen Schrank.
  4. Übergabe. Sie bringen die Stücke in die Nerostraße, oder ich hole sie im Rhein Main Gebiet ab, meist zusammen mit dem, was sonst aus dem Haushalt kommt.
Aus der Ausstellung

Wo die Stücke danach hängen

In meinem Laden in der Nerostraße, zwischen Leuchten, Möbeln und Kunst aus derselben Zeit, nicht in einem Lager mit Kleiderstangen. Die Galerie zeigt den Raum, und damit, was aus einem Mantel wird, der hier ankommt.

Designstudio in der Verkaufsfläche
Leuchtengalerie mit Kronleuchter und Spaghettileuchte
Sammlersalon mit Rhinozerosleuchte und Barschrank
Schaufenster mit skulpturalen Leuchten
Schaufenster Designbüro mit Sekretär und Barcelona Sessel
Häufige Fragen

Häufige Fragen

Kaufen Sie auch getragene Designermode?

Ja. Getragen ist bei Mode aus den siebziger oder achtziger Jahren der Normalfall, und ein Stück, das gelebt hat, ist nicht weniger wert als eines aus dem Schrank. Entscheidend ist, wie es getragen wurde: gepflegt und ungeändert, oder mit Flecken und Änderungen. Beides sehe ich auf den Fotos.

Muss ich das Modehaus kennen?

Nein. Ein Foto vom Etikett genügt, den Rest ordne ich ein. Bei alten Stücken ist das Etikett oft verblasst oder herausgetrennt, dann helfen mir Schnitt, Futter, Knöpfe und Nähte. Schreiben Sie dazu, woher das Stück stammt und aus welcher Zeit, soweit Sie es wissen.

Wie fotografiere ich eine Tasche für die Anfrage?

Von vorn und von der Seite auf hellem Grund, dazu die Prägung innen, den Reißverschluss, die Ecken und den Boden. Wenn es einen Code im Futter gibt, ein Bild davon. Staubbeutel und Schachtel, falls vorhanden, daneben legen. Fünf Bilder sagen mir mehr als eine lange Beschreibung.

Nehmen Sie eine ganze Garderobe oder nur einzelne Stücke?

Beides. Ein einzelner Mantel ist mir eine Anfrage wert, ein voller Schrank ebenso. Aus dem Schrank nehme ich, was gesucht ist, und benenne es Stück für Stück. Was ich nicht kaufe, bleibt bei Ihnen, mit einem Hinweis, wohin es besser passt, soweit ich das weiß.

Der erste Schritt

Ankauf, auch von Sammlungen

Fotografieren Sie das Stück und sein Etikett und schreiben Sie zwei Zeilen dazu: woher es stammt, seit wann es in der Familie ist. Ich antworte mit der Einordnung. Am schnellsten erreichen Sie mich unter +49 176 227 902 14, alle anderen Wege stehen auf der Kontaktseite.

Schmuck, der mit der Kleidung aus demselben Schrank kommt, ordnet der Glossareintrag Modeschmuck ein, bevor Sie ihn anbieten.

Stück anbieten Anrufen: +49 176 227 902 14 Telefonisch täglich 8 bis 21 Uhr
Anbieten Anrufen