Mid Century Möbel verkaufen
der Name zählt, nicht das Wort
Mid Century steht auf keinem Etikett. Ich kaufe Möbel und Leuchten von 1945 bis 1970 an, wenn ein Entwurf dahintersteht, einzeln oder als ganze Wohnung.
Mid Century steht auf keinem Etikett. Ich kaufe Möbel und Leuchten von 1945 bis 1970 an, wenn ein Entwurf dahintersteht, einzeln oder als ganze Wohnung.

Mid Century Möbel verkaufen Sie in Wiesbaden bei Design Diefenbach, einem kuratierten Designhandel in der Nerostraße 10, in dem ich, Dirk Diefenbach, Möbel und Leuchten dieser Zeit seit 1999 einordne und ankaufe. Sie schicken Fotos, ich bestimme Entwurf, Hersteller, Ausführung und Zustand, und erst danach nenne ich den Betrag mit Begründung. Die Abholung im Rhein Main Gebiet übernehme ich selbst, mit eigenem Fahrzeug.
Den Schalenstuhl aus Fiberglas, den Loungesessel mit Ottomane, das Sideboard auf schrägen Beinen, den Nierentisch, die Stehleuchte mit drei Schirmen, die Pendelleuchte über dem Esstisch, die seit 1962 nicht abgehängt wurde. Mid Century ist kein Hersteller und kein Stil im engen Sinn, sondern die Zeit von etwa 1945 bis 1970, in der in den USA, in Skandinavien, Italien und Deutschland Möbel entstanden, die heute wieder in Wohnungen stehen. Was der Begriff genau umfasst, erklärt der Glossareintrag Mid Century Modern. Hier geht es darum, wie Sie solche Möbel verkaufen.
Zwei Nachbarseiten für den Fall, dass Ihr Möbel dort besser aufgehoben ist: Teakmöbel verkaufen, wenn es um das Holz geht, und Vintage Möbel verkaufen, wenn das Möbel jünger ist oder Sie die Zeit nicht kennen.
Wer ein Möbel als Mid Century anbietet, sagt damit nur, wann es entstanden ist. Den Wert trägt der Entwurf: von wem, für welchen Hersteller, in welcher Ausführung, mit oder ohne Lizenz. Ein Loungesessel nach dem Entwurf von Charles und Ray Eames aus der Fertigung des Lizenznehmers ist ein anderes Möbel als derselbe Sessel aus einer Fabrik, die den Entwurf nur nachgebaut hat. Eine Pendelleuchte von Poul Henningsen mit den originalen Schirmen ist ein anderes Stück als eine, die nur so aussieht.
Deshalb beginnt jede Anfrage bei mir mit derselben Frage: was ist das, und von wem. Erst wenn das steht, ist eine Zahl mehr als eine Vermutung.
Sitzmöbel. Schalenstühle, Freischwinger, Loungesessel, Sofas auf Stahl- oder Holzgestell, Stühle in Sätzen. Mit Originalbezug, auch wenn er abgewetzt ist.
Leuchten. Pendelleuchten aus Metall und Glas, Stehleuchten mit mehreren Schirmen, Tischleuchten aus Keramik und Messing. Sie hängen seit Jahrzehnten an derselben Stelle und werden beim Ausräumen für das Unwichtigste gehalten, dabei sind sie oft das Beste im Haus.
Sideboards, Tische, Regale. Aus Teak, Palisander, Nussbaum oder mit Platten aus Resopal und Linoleum, dazu Regalsysteme, Barschränke und Sekretäre.
Kleinmöbel und Zubehör. Servierwagen, Zeitungsständer, Wanduhren, Spiegel, Keramik und Glas aus derselben Zeit. Das, was den Raum vollständig macht.
Nicht gesucht: Möbel, die heute im Stil der Zeit neu gebaut werden, Nachbauten ohne Lizenz und Möbel, die alt sind, aber keinen Entwurf haben, den jemand kennt.
Am Material und daran, wie es gealtert ist. Fiberglas zeigt an Kanten die Fasern, Kunststoff aus späterer Fertigung nicht. Aluminiumguss hat eine andere Oberfläche als lackierter Stahl. Ein Stempel, ein Etikett oder eine geprägte Nummer unter der Sitzschale, am Gestell oder in der Leuchtenfassung sagen, wer gebaut hat und wann. Schrauben, Gleiter und Bezugsstoffe haben bei jedem Hersteller ihre Zeit. Vieles davon sehe ich auf guten Fotos, den Rest vor Ort. Sie müssen es nicht selbst bestimmen.
Nicht jedes gute Möbel aus dieser Zeit trägt einen Namen, den heute jemand kennt. Es gab Werkstätten, die für Warenhäuser gebaut haben, und Entwürfe, deren Urheber nie bekannt wurde. Ein Stuhl ohne Marke, dessen Fügung, Proportion und Material stimmen, sagt mir manchmal mehr als eine Wohnzimmereinrichtung mit Etikett. Ich kaufe ihn, wenn er einen Markt hat, und den kenne ich meist.
Zwei oder drei Fotos bei Tageslicht: das Möbel ganz, ein Detail von Gestell oder Fuß, und die Unterseite mit allem, was dort klebt oder geprägt ist. Dazu, was Sie wissen: seit wann es in der Familie ist, wo es gekauft wurde, ob es je neu bezogen oder repariert wurde. Was Sie nicht wissen, lassen Sie weg. Raten hilft nicht, und ich frage nach, wenn etwas fehlt.
Die Einordnung kostet nichts, ob nach Fotos oder vor Ort. Was ich für ein Mid Century Möbel zahle, hängt am Entwurf, am Hersteller, an der Ausführung, am Zustand und daran, wer es gerade sucht. Eine Zahl, die vor dem Hinsehen fällt, ist eine Vermutung, und die gebe ich nicht ab.
Sessel, Sideboards und Leuchten hole ich mit dem eigenen Fahrzeug ab, eine ganze Wohnung an einem Termin, wenn der Umfang es zulässt. Unterwegs bin ich dafür im Rhein Main Gebiet bis etwa 120 Kilometer um Wiesbaden: in Frankfurt und Bad Homburg, in Mainz, Bingen und Bad Kreuznach, östlich bis Aschaffenburg und nördlich bis Limburg. Eine Tischleuchte oder einen einzelnen Stuhl können Sie auch selbst in die Nerostraße 10 bringen.
In der Nerostraße, mit Leuchten und Kunst aus denselben Jahren, in einem Raum mit Fenster statt in einer Halle. Die Galerie zeigt ihn, und damit den Ort, für den Sie Ihr Möbel abgeben.
In der Nerostraße, mit Leuchten und Kunst aus denselben Jahren, in einem Raum mit Fenster statt in einer Halle. Die Galerie zeigt ihn, und damit den Ort, für den Sie Ihr Möbel abgeben.





Nicht allein deshalb. Die Zeit stimmt, aber der Begriff meint Möbel mit einem Entwurf, der die Zeit geprägt hat, nicht jedes Möbel aus ihr. Eine Schrankwand von 1965 ohne Gestalter ist alt, kein Mid Century. Ein Sessel derselben Zeit mit Namen ist beides. Fotos klären das schnell.
In der Regel nicht. Ein Nachbau ohne Lizenz hat keinen eigenen Markt, und ein Sessel, der nur aussieht wie der Entwurf, ist für mich kein Fall. Anders ist es bei alten Lizenzfertigungen aus der Zeit selbst: die sind Originale ihrer Art und werden gesucht.
Nein. Die meisten, die mir schreiben, wissen es nicht, und das ist die Ausgangslage, nicht das Problem. Schicken Sie Fotos und schreiben Sie, was Sie über die Herkunft wissen. Die Zuordnung zu Gestalter und Hersteller ist meine Aufgabe, und sie ist der Grund, warum es diese Seite gibt.
Ja, und die ist oft der bessere Fall, weil die Stücke zusammengehören und gemeinsam gekauft wurden. Ich komme vorbei, sehe alles an einem Termin und sage, was für mich infrage kommt. Was Sie behalten wollen, bleibt bei Ihnen, und das können Sie auch nach dem Termin noch entscheiden.
Schicken Sie zwei Fotos und ein paar Zeilen dazu, seit wann das Möbel bei Ihnen ist und woher es kam. Ich bestimme Gestalter und Hersteller und melde mich mit der Einordnung. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie per WhatsApp an +49 176 227 902 14; Formular und Öffnungszeiten stehen auf der Kontaktseite.