Wiesbaden

Marken und Gestalter
vierzehn Namen, die ich ankaufe

Vierzehn Namen, die ich wirklich führe. Möbel, Leuchten und Porzellan von Herstellern und Gestaltern, deren Stücke regelmäßig durch meine Hände gehen und im Laden stehen.

Schaufenster mit skulpturalen Leuchten aus Metall und Glas
Kurz gesagt

Bei Design Diefenbach in Wiesbaden kaufe ich Designklassiker der Hersteller USM Haller, Vitra, Thonet, Knoll, Cassina, Artemide, Flos und Rosenthal Studio Linie an, dazu Entwürfe der Gestalter Charles und Ray Eames, Verner Panton, Poul Henningsen, Wilhelm Wagenfeld und Le Corbusier sowie Leuchten und Glas aus Murano. Jedes Stück ordne ich vor der Zahl ein: Gestalter, Hersteller, Ausgabe, Zustand. Auch ohne Marke lohnt die Anfrage, wenn Entwurf und Verarbeitung stimmen.

Hersteller oder Gestalter: warum der Unterschied zählt

Die meisten Leute haben den Gestalter im Kopf und die Marke am Stück. Ein Lounge Chair ist "der Eames", gebaut hat ihn in Europa Vitra, und genau das steht auf dem Etikett unter der Sitzschale. Für die Einordnung zählt beides: der Entwurf sagt, was es ist, der Hersteller und das Herstellungsjahr sagen, welche Ausgabe Sie haben.

Das ist der Grund, warum ich Namen nenne, statt von Designermöbeln im Allgemeinen zu sprechen. Ein kuratierter Designhandel lebt davon, die Ausgaben auseinanderzuhalten: lizenzierte Fertigung, frühe Serie, spätere Neuauflage, Kopie ohne Lizenz. Der Unterschied ist am Stück zu sehen, wenn man weiß, wo man hinschaut.

Die Möbel

USM Haller. Das modulare Stahlrohrsystem aus der Schweiz, als Sideboard, Regal oder ganze Bürolandschaft. Der Wert hängt an Ausführung, Farbe und den Kleinteilen, die beim Zerlegen verloren gehen.

Vitra. Der Hersteller aus Weil am Rhein, der die Entwürfe von Eames, Panton und anderen in Europa baut. Sessel, Stühle, Tische und Kleinmöbel, oft mit Etikett und Jahreszahl.

Thonet. Bugholz seit dem 19. Jahrhundert, Stahlrohr seit den Bauhausjahren. Kaffeehausstühle, Freischwinger und Schaukelstühle, mit Brandstempel oder Papieretikett unter der Sitzfläche.

Knoll. Barcelona Sessel, Tulip Tische, Bürostühle: amerikanische Moderne, in Lizenz gefertigt und bei späteren Ausgaben oft mit Prägung im Gestell.

Cassina. Der italienische Hersteller der LC Reihe von Le Corbusier, Perriand und Jeanneret, dazu Entwürfe von Gio Ponti und Mackintosh. Die Stücke der Maestri Reihe tragen Nummer und Signatur.

Eames. Charles und Ray Eames, Gestalter, keine Marke: Lounge Chair, Plastic Chairs, Aluminium Group. Ausgabe und Hersteller entscheiden, deshalb sehe ich zuerst auf das Etikett.

Le Corbusier LC2. Der Sessel mit dem außenliegenden Stahlrohrrahmen und den losen Kissen, 1928 entworfen. Ausgabe von Cassina oder Kopie, das ist die erste Frage.

Verner Panton. Der dänische Gestalter mit dem freischwingenden Kunststoffstuhl und den Leuchten aus Kugeln, Muscheln und Blüten. Möbel bei Vitra, Leuchten bei mehreren Herstellern.

Die Leuchten

Artemide. Italienischer Leuchtenhersteller: Tolomeo, Eclisse, Nesso. Für die Einordnung zählen Ausgabe, Fassung und Schirm.

Flos. Der andere große italienische Name: Arco, Taccia, Snoopy und die Entwürfe der Brüder Castiglioni. Marmorfuß, Bogen und Schirm müssen zusammengehören.

Poul Henningsen. Die PH Leuchten mit den gestaffelten Schirmen, die das Licht blendfrei lenken. Gestalter, nicht Hersteller: gebaut werden sie in Dänemark.

Wilhelm Wagenfeld. Bauhaus: die Tischleuchte mit Glasfuß und Opalglaskuppel von 1924, dazu Glas und Metall für den Alltag. Frühe Ausgaben und spätere Neuauflagen unterscheiden sich in Details.

Murano Glas. Kein Hersteller, sondern eine Insel: Kronleuchter, Pendel und Vasen aus den Glashütten bei Venedig. Ohne Signatur zählen Glasqualität, Fassung und Vollständigkeit.

Porzellan und Keramik

Rosenthal Studio Linie. Die Reihe, für die Rosenthal ab den sechziger Jahren Gestalter und Künstler gewinnen konnte, von Tapio Wirkkala bis Victor Vasarely. Services, Vasen, Wandteller und Reliefs, mit Stempel am Boden.

Woran Sie den Hersteller finden

Unter dem Sitz, im Gestell, an der Fassung, am Boden. Möbelhersteller kleben oder prägen, Leuchtenhersteller stempeln in die Fassung oder den Baldachin, Porzellan trägt die Marke auf der Unterseite. Ein Foto davon sagt mir mehr als drei vom ganzen Stück.

Fehlt jede Marke, ist das kein Ausschluss. Manche Stücke haben ihr Etikett in fünfzig Jahren schlicht verloren, und Konstruktion und Verarbeitung verraten die Herkunft oft trotzdem.

Was nicht in dieser Liste steht, sehe ich mir trotzdem an, wenn es in meine Bereiche passt: die Übersicht steht bei den Designermöbeln, den Designerleuchten und den Office Designermöbeln, wo USM Haller, Vitra und Knoll als Bürostücke ein zweites Mal auftauchen.

Was der Ankauf kostet

Nichts. Die Sichtung nach Fotos und die Einordnung sind kostenlos, und es folgt kein Angebot, das Sie annehmen müssten. Was ich zahle, hängt am einzelnen Stück, an Ausgabe, Zustand und Vollständigkeit, und ich erkläre es, bevor ich die Zahl nenne.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Kaufen Sie nur diese vierzehn Marken?

Nein. Die Liste zeigt, was regelmäßig durch meine Hände geht, nicht die Grenze. Stücke anderer Hersteller und Gestalter, die in meine Bereiche passen, sehe ich mir genauso an. Entscheidend sind Entwurf, Ausführung und Zustand, nicht, ob der Name auf dieser Seite steht.

Ist eine spätere Ausgabe weniger wert als eine frühe?

Nicht zwangsläufig. Eine spätere Ausgabe desselben Herstellers oder eines Lizenznehmers ist ein Original und wird als solches eingeordnet, mit Blick auf Zustand und Vollständigkeit. Anders bei Kopien ohne Lizenz: die kaufe ich nicht an, und das sage ich Ihnen offen, bevor Sie etwas einpacken.

Woher weiß ich, welche Ausgabe ich habe?

Am Etikett, am Stempel oder an der Prägung, oft mit Jahreszahl, dazu an Details wie Fußkreuz, Schalenmaterial oder Fassung. Sie müssen das nicht selbst bestimmen: ein Foto von der Unterseite genügt, und ich sage Ihnen, was ich darauf sehe und was es bedeutet.

Lohnt sich die Anfrage bei einem einzelnen Stuhl?

Ja. Ein einzelner Stuhl eines bekannten Gestalters ist ein eigenes Stück mit eigenem Wert, kein Restposten. Ich kaufe Einzelstücke ebenso an wie ganze Bestände, und ein einziges Foto reicht, um Ihnen zu sagen, ob sich der Weg für Sie lohnt.

Der erste Schritt

Ankauf, auch von Sammlungen

Schicken Sie ein Foto vom Stück und eines vom Etikett, Stempel oder von der Unterseite, dazu, was Sie über die Herkunft wissen. Telefon, WhatsApp und Formular finden Sie auf der Kontaktseite.

Wer ein Büro auflöst, findet den passenden Weg unter Büromöbel Ankauf, wer Vitra Stücke anbieten will, unter Vitra Ankauf, und für Gemälde, Grafik und Skulptur steht die Seite Kunst Ankauf bereit.

Für zwei Marken gibt es einen eigenen Ankaufsweg: den USM Haller Ankauf für Systemmöbel und den Vitra Ankauf für Stühle, Sessel und Büromöbel aus Weil am Rhein. Wer ich bin und wie ich arbeite, steht auf Über mich.

Stück anbieten Anrufen: +49 176 227 902 14 Telefonisch täglich 8 bis 21 Uhr
Anbieten Anrufen